Vereinbarung zwischen DAMARO Racing GmbH, Starnhöllmühle 1, D-83527 Haag i. Oberbayern   -im folgenden Veranstalter – und Kunde  über die Teilnahme eines Motorradtrainings/ lizenzfreie Rennveranstaltung. (Download: Haftungsverzicht DAMARO 2017)

I. Vorbemerkung
Der Veranstalter organisiert Motorradtrainings. In deren Rahmen besteht für den Teilnehmer auch die Möglichkeit mit Scouts zu fahren. Er sorgt dafür, dass dem Teilnehmer an dem bestimmten Tag der Rennring zur Verfügung steht und vom ihm vertragsgemäß genutzt werden kann. Die daraus resultierenden gegenseitigen Rechte und Pflichten sind nachstehend geregelt. Soweit dies nicht der Fall ist, vereinbaren die Vertragsparteien die Geltung des österreichischen Rechts.

II. Pflichten des Veranstalters
Der Veranstalter stellt die Strecke zum Zwecke eines Motorradtrainings zur Verfügung, das vom Teilnehmer auf eigenes Risiko durchgeführt wird. Der Veranstalter ist verpflichtet für die Verfügbarkeit der Strecke gemäß den jeweils geltenden Benutzerordnungen des Veranstungsortes oder entsprechend vergleichbaren Regelungen/ Zeitplan zu sorgen. Die jeweils geltende wird dem Teilnehmer mit dieser Vereinbarung ausgehändigt bzw. liegt zur freien Entnahme beim Veranstalter. Soweit Termine oder Fristen für die Benutzung der Strecke vom Veranstalter der Strecke dem Teilnehmer zugesichert wurden, gelten diese nur unter dem Vorbehalt der tatsächlichen Nutzungsmöglichkeit und Freigabe durch den Betreiber der Strecke. Soweit der Betreiber die Strecke ganz oder teilweise sperrt, ohne dass dies vom Veranstalter zu vertreten oder beeinflussbar wäre, hat der Veranstalter die Pflicht, dem Teilnehmer einen Ersatztermin zu nennen, für den wieder die Durchführungsvoraussetzungen gemäß den weiteren Bestimmungen dieser Vereinbarung gelten. Nimmt der Teilnehmer den Ersatztermin nicht in Anspruch ist der Veranstalter nicht verpflichtet, die Teilnahmegebühr zurückzuzahlen.

III. Pflichten des Teilnehmers
Der Teilnehmer hat alle Bestimmungen dieser Vereinbarung, die geltende Ringordnung/Benutzungsordnung sowie die am Veranstaltungsort geltenden gesetzlichen Regelungen, insbesondere die straßenverkehrsrechtlichen Bestimmungen, zu beachten. Er ist für Ausstattung und Zustand seines Fahrzeugs u. seiner persönlichen Ausrüstung (Sicherheitskleidung, Helmpflicht u.a.) verantwortlich. Er hat sich im Fahrbetrieb entsprechend seinen persönlichen Fähigkeiten und seinem fahrerischen Können zu verhalten. Der Teilnehmer hat allen Anweisungen (sei es persönlich od. durch Zeichen u.a.) des Betreibers und/oder dessen Bevollmächtigten und des Veranstalters und/oder dessen Bevollmächtigten unbedingt Folge zu leisten. Der Teilnehmer hat auf eigene Kosten für das Bestehen einer für den Veranstaltungsort und -termin geltender ausreichender Krankenversicherung sowie von Haftpflichtversicherung für sich und sein Fahrzeug zu sorgen. Soweit der Nachweis dem Veranstalter nicht vorgelegt wird, versichert der Teilnehmer durch Unterschrift auf dieser Vereinbarung, dass dies der Fall ist. Überlässt der Teilnehmer sein Fahrzeug einem Dritten oder nimmt er einen Dritten als Beifahrer auf, ist der Teilnehmer verpflichtet, dem Veranstalter dies mitzuteilen und seine Zustimmung einzuholen. Der Veranstalter ist verpflichtet die Zustimmung zu erteilen, wenn wichtige Gründe nicht entgegenstehen und der Dritte sich verpflichtet, die Bestimmung dieser Veranstaltung mit allen Verpflichtungen zu beachten. Ein wichtiger Grund die Zustimmung zu verweigern besteht insbesondere darin, dass der Dritte nicht bereit ist die Teilnahmegebühr zu entrichten. Jeder Cupteilnehmer muss eine Lederkombi mit EC-Protektoren, Stiefel, Handschuhe, Rückenprotektor und einen Vollvisierhelm, nach gültiger ECE-Norm (22-05) geprüft, tragen. Während der Teilnahme herrscht absolutes Alkoholverbot. Auch die Einnahme von Medikamenten ist verboten.

IV. Krankenversicherung
Jeder Cupteilnehmer muss einen ausreichenden Auslandskrankenschutz haben. Der Teilnehmer hat auf eigene Kosten für das Bestehen einer Krankenversicherung zu sorgen und zu prüfen ob und inwieweit Krankenversicherungsschutz für diese Veranstaltung besteht.

V. Haftung
Der Teilnehmer stellt den Veranstalter von allen Haftungsansprüchen frei, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Er verzichtet insoweit auf alle Regressansprüche gegenüber dem Veranstalter auf Ersatz von Personen- und Sachschäden, die beim Fahrbetrieb des Teilnehmers entstehen oder sonst mit der Durchführung der Veranstaltung zusammenhängen. Dies gilt unabhängig davon, ob der Teilnehmer mit eigenem oder fremdem Fahrzeug, selbst oder als Beifahrer an der Veranstaltung teilnimmt. Der Teilnehmer ist dem Veranstalter für alle Schäden ersatzpflichtig, die dem Veranstalter aus Verschulden des Teilnehmers entstehen. Die Teilnehmer/innen beteiligen sich auf eigene Gefahr an unserer Veranstaltung. Sie tragen die alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von ihnen oder dem von ihnen benutzten Fahrzeug verursachten Schäden, soweit hiermit kein Haftungsausschluss vereinbart wird. Die Teilnehmer erklären mit Abgabe der Anmeldung den Verzicht auf Ansprüche jeder Art für Schäden, die im Zusammenhang mit den Veranstaltungen entstehen, und zwar gegen den Veranstalter, die Streckenposten, medizinisches Personal, die Rennstreckeneigentümer, Sponsoren, Renndienste und andere Personen, die mit der Organisation der Veranstaltung in Verbindung stehen und die Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen aller zuvor genannten Personen und Stellen, außer für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung – auch eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des enthafteten Personenkreises – beruhen, und außer für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung – auch eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des enthafteten Personenkreises – beruhen; gegen die anderen Teilnehmer (Fahrer, Mitfahrer), deren Helfer, die Eigentümer bzw. Halter der anderen Fahrzeuge verzichten sie auf Ansprüche jeder Art für Schäden, die im Zusammenhang mit dem Training oder den Wettbewerben (Schnupperrunde, Zeittraining, Wertungsläufe, Rennen) entstehen, außer für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung – auch eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des enthafteten Personenkreises beruhen, und außer für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung – auch eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des enthafteten Personenkreises beruhen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, Schadenersatzansprüche an den Veranstalter, dessen beauftragte Personen oder andere Cupteilnehmer sind ausgeschlossen. Den Anweisungen des Veranstaltungspersonals ist unbedingt Folge zu leisten. Der Cupteilnehmer haftet für Personen- und Sachschäden an Dritten, wenn er diese durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht. Ein Cupteilnehmer kann ausgeschlossen werden, wenn er die Veranstaltung stört, oder sich grob fahrlässig verhält. Der Veranstalter übernimmt keine Gewähr für den Zustand der Rennstrecke und deren Einrichtungen. Der Haftungsausschluss wird mit Abgabe der Anmeldung, allen Beteiligten gegenüber wirksam. Er gilt für Ansprüche aus jeglichem Rechtsgrund, insbesondere sowohl für Schadensersatzansprüche aus vertraglicher als auch außervertraglicher Haftung und auch für Ansprüche aus unerlaubter Handlung. Stillschweigende Haftungsausschlüsse bleiben von vorstehender Haftungsausschlussklausel unberührt. Der Teilnehmer selbst haftet gegenüber dem Veranstalter dafür, dass ausschließlich er selbst das von ihm gemeldete Fahrzeug führt. Sollten nicht angemeldete Fahrer dieses Fahrzeug auf der Veranstaltungsstrecke nutzen, haftet der Teilnehmer für die durch sie evtl. verursachten Schäden in voller Höhe. Zudem wird eine Geldbuße in Höhe von 500,- EUR gegen den Teilnehmer, dessen Motorrad genutzt wurde, verhängt. Die Geldbuße wird sofort fällig.

VI. Fahren mit Scouts
Es besteht die Möglichkeit im Rahmen des Motorradtrainings mit Scouts zu fahren. Auch für dieses Angebot gelten die in dieser Vereinbarung getroffenen Regelungen, insbesondere V. entsprechend. Der Veranstalter weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei Scouts nicht um Fahrer handelt, die eine Instruktorenausbildung absolviert haben. Die Scouts sind keine Verrichtungshilfen/Erfüllungshilfen des Veranstalters. Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr. Der Teilnehmer stellt den Veranstalter entsprechend dieser Vereinbarung sowie den Scout selbst von allen Haftungsansprüchen frei, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Der Teilnehmer kann insbesondere keine Ansprüche gegen Veranstalter/Scout mit der Begründung herleiten, der Scout habe bei der Durchführung der Veranstaltung nicht ausreichend auf das fahrerische Können des Teilnehmers Rücksicht genommen. Der Teilnehmer hat sich auch im Rahmen des Fahrens mit einem Scout entsprechend seinem persönlichen und fahrerischen Können zu verhalten.

VII. Transponder
Für die Bereitstellung/Miete ist eine Kaution von € 400.- oder ein amtliches Ausweisdokument zu hinterlegen.     Bei Nichtrückgabe durch Verlust, Diebstahl oder sonstigem, ist der Neuanschaffungspreis von € 400.- spätestens 1 Stunde vor Veranstaltungsende, in bar zu bezahlen. Das gleiche gilt auch für irreparable Schäden die im Zeitraum der Veranstaltung am Transponder entstanden sind (z.B. keine Funktionalität durch Krafteinwirkung von außen, Gehäusebruch, angeschliffene Ladekontakte, usw.) Der Teilnehmer haftet auch für Schäden, die eine andere Person verursacht hat. Rückgabe: spätestens 1 Stunde vor Ende der Veranstaltung. Bei Mehrtagesveranstaltungen ist auf den Ladezustand des Akkus zu achten (LED Anzeige) Bei nicht zeitgerechter Nachladung übernimmt die Zeitnahme keinerlei Haftung für die Funktionalität. Dies gilt ebenso für die richtige Montageposition des Transponder. Teilnehmer die eine Unfallversicherung haben, müssen kontrollieren, ob die Deckung dieser aufrecht bleibt, wenn ihre Rundenzeiten mit einem Transponderzeitmesssystem gemessen wird.

VII Sonstiges
Die Veranstaltung unterliegt dem österreichischen Recht. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dieser Veranstaltung ist der Sitz des Veranstalters. Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein, berührt dies die Geltung der übrigen Regelung nicht. An Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche in Kraft. In Ermangelung einer solchen sind die Vertragsteile verpflichtet, die Vereinbarung durch eine dem gewollten Vertragszweck möglichst nahe kommender Regelung zu ersetzen. Alle für den Veranstaltungsort gesetzlichen und vom Betreiber des Veranstaltungsortes über den Veranstalter für den Teilnehmer geltenden Geschäftsordnungen/Benutzungsordnungen sind Gegenstand und Grundlage dieser Vereinbarung. Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist auch ohne Unterschrift des Veranstalters gültig bzw. rechtskräftig.